Upcycling

Das Team des Berufskollegs Oberberg

Beim Team aus dem Berufskolleg Oberberg wird der freie Wettbewerb der Ideen großgeschrieben: Hier treten unterschiedlichste Ansätze intern gegeneinander an und müssen sich durchsetzen, um beim Pitch der W2 dabei zu sein.

1. Eintrag - Kick-Off am 15. März

In Oberberg waren die Schülerinnen und Schüler sofort Feuer und Flamme, als die W2 zum Kick-Off am 15. März das Kolleg vorstellte. Hier herrscht knallharter Wettbewerb: Die Teams müssen sich erst in der Klasse als interner Star beweisen, bevor es nach Berlin und auf die Bühne gehen kann.
Nach der ersten Einführung und ein paar Fragen geht es sofort in die Gruppenarbeit. Haufenweise mehr oder weniger wilde Ideen entstehen, werden von allen Seiten betrachtet und entweder verworfen oder für interessant befunden. Das Prozessmodell übernahm die Klasse dabei auf ihre ganz eigene Art: Für jeden der acht Schritte spielte ein Schüler oder eine Schülerin das "Role model" - großartige Idee!

Wir sind gespannt, welche interessanten Prototypen uns aus Oberberg erwarten - und vielen Dank an die Klasse und natürlich die Lehrerinnen und Lehrer, die sich im Kolleg der W2 engagieren!

2. Eintrag, 24. April – Brainstorming

Im ersten Schritt haben sich alle Teams des BK Oberberg intensiv mit dem Thema Upcycling beschäftigt und in Brainstorming-Sessions und Diskussionen mögliche Ideen entwickelt. Dabei stand auch im Mittelpunkt herauszufinden, mit welchen Abfall-Produkten man überhaupt etwas Sinnvolles anfangen könnte.

Dabei werden alle möglichen Materialien identifiziert: Luftpolsterfolie, Süßigkeiten-Verpackungen, Konservendosen, Fahrradketten, Büroordner – und viele mehr.

3. Eintrag, 22. Mai – Prototyping

Inzwischen haben auch die längsten Grübler eine Idee gefunden, die sie umsetzen möchten. In den sechs Teams wird dabei die Machbarkeit für folgende Ansätze derzeit geprüft:

  • Briefkasten aus einem alten Computer-Gehäuse

  • Garderoben aus benutzten (Sekt-)Korken

  • Grill aus einem gebrauchten Schlagzeug

  • Regal aus alten Büroordnern

  • Möbelauflagen & Isomatten aus Luftpolsterfolie

  • Gartenhaus aus abgenutzten Autoreifen

Im Falle des Gartenhauses stellte sich recht zügig ein Problem heraus: Wie könnte man den Prototypen nach Berlin zum Pitch transportieren? Die Gruppe entscheidet sich daher, ein Modell aus Pfandflaschendeckeln zu bauen.

4. Eintrag, 29. Mai – Feinschliff

Inzwischen befinden sich alle Gruppen in unterschiedlichen Stadien der Prototyp-Herstellung. Während für den PC-Briefkasten noch detaillierte Produktskizzen mit genauen Abmessungen entstehen, werden für die Regale aus Büroordnern bereits die ersten Ordner zusammengesetzt, ästhetischer Feinschliff betrieben und die Stabilität geprüft.

Das Modell des Gartenhauses entsteht langsam und Stein für Stein bzw. Deckel für Deckel dank Heißklebepistole. Beim Schlagzeug-Grill steht noch die Beschaffung geeigneter Materialien im Mittelpunkt, ähnlich sieht es bei den Luftpolster-Möbelauflagen aus.

5. Eintrag, 19 Juni – Finalisierung

Nun befinden sich alle Teams mit ihren Ideen auf der Zielgeraden: in einer Woche präsentieren sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Projekte und wählen gemeinsam aus, mit welchem in Berlin zum Pitch angetreten werden soll.

Luftpolster-Möbelauflagen und auch der Schlagzeug-Grill haben inzwischen ebenfalls erste Prototypen vorzuweisen. Auch der PC-Briefkasten steht und es fehlen nur noch Kleinigkeiten (z.B. Anbringen des Schlosses). Alle Teams bereiten Plakate und Flipcharts vor, um bei ihren Klassenkameraden eine überzeugende Darbietung aufs Parkett zu legen: Es geht um Ruhm, Ehre und die Klassenkrone!

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